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Corona-Pandemie in Indien: Die Lage ist dramatisch! Wie können Sie mit Fördermittelakquise helfen?

Ihr Beitrag zur Lösung der Corona-Katastrophe in Indien mit Fördermittelgewinnung

Schnelle Soforthilfe mit Fördermittelgewinnung für die arme Bevölkerung und für die Kinder umsetzen

Die Corona-Pandemie in Indien ist zu einer Katastrophe geworden. Indien hat als erstes Land weltweit an einem Tag mehr als 400.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Zurzeit steigen die Corona-Neuinfektionen weiterhin explosionsartig mit über 400.000 Neuinfektionen täglich.

 

Den letzten Nachrichtenmeldungen zufolge stieg die Anzahl der Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages auf 401.993, dies ist erneut ein weltweiter Höchstwert. Im selben Zeitraum starben 3.645 Menschen an dem Virus, wie aus Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorging. Dies ist ebenfalls ein neuer Höchststand.

Mit Fördermittelgewinnung die Corona-Krise in Indien lösen.
Zurzeit steigen die Corona-Neuinfektionen in Indien explosionsartig an. Die Corona-Pandemie in Indien ist dramatisch.

Die Gesamtzahl der Toten in dem Land liegt nun bei rund 230.000. Experten gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer aus.

 

Krankenhäuser und Krematorien sind überfüllt. Das indische Gesundheitssystem ist völlig über­lastet, die Menschen stehen in Schlangen vor den Krankenhäusern. Viele Notaufnahmen müssen wegen Überfüllung schließen. Es treten neue Virus-Mutationen auf.

 

Den 1,3 Milliarden Einwohnern von Indien mangelt es an medizinischer Ausstattung, an medizinischem Sauerstoff, an Medikamenten sowie an Impfstoff.

 

Und das, obwohl Indien zu den größten Impfstoffproduzenten der Welt gehört. Bislang haben weniger als 10 Prozent der Inder mindestens eine Impfdosis erhalten.

 

Besonders in ländlichen Regionen sind die Menschen stark betroffen, hier fehlt es nicht nur an medizinischer Versorgung, sondern es mangelt auch an Lebensmitteln.

 

Auch in den Slums der urbanen Zentren ist die Situation katastrophal, da die Menschen hier dicht beieinander leben und Hygienemaßnahmen und Abstand nicht umsetzbar sind. In vielen Regionen ist jeder dritte Corona-Test positiv.

Hilfslieferungen aus dem Ausland

 Mehrere Länder, darunter Deutschland, die USA, Großbritannien und Japan, haben Indien Unterstützung zugesagt.

 

Erste Hilfslieferungen aus dem Ausland waren in den vergangenen Tagen bereits eingetroffen. Eine erste Hilfslieferung aus den USA bestand nach Angaben der Entwicklungsbehörde USAID aus 960.000 Schnelltests und 100.000 Schutzmasken vom Typ N95 für Gesundheitspersonal.

 

Es sollen noch 1.000 nachfüllbare Sauerstoffflaschen und 1.700 Sauerstoffkonzentratoren geliefert werden. Die USA werden Hilfsgüter im Gesamtwert von 100 Millionen Dollar liefern.

 

Auch Deutschland leistet schnelle Hilfe: Die Luftwaffe fliegt seit Samstag medizinische Hilfsgüter nach Indien. Am 01.05.2021 wurden 120 Beatmungsgeräte nach Indien gebracht.

 

Es wird außerdem eine komplexe Anlage zur Herstellung von Sauerstoff nach Indien gebracht. Für den Aufbau der Anlage und eine Einweisung sind vor Ort 16 Sanitätssoldaten vorgesehen. Es sollen auch Medikamente geliefert werden.

 

Aus Russland wurde eine erste Charge des Impfstoffs Sputnik V geliefert, der kürzlich in Indien zugelassen worden war. Russland hat bereits Beatmungsgeräte, Anlagen zur Erzeugung von Sauerstoff und Medikamente nach Indien geflogen.

Wie kam die zweite Welle zustande?

Mit guter Fördermittelakquise können Sie in Indien gezielt und wirkungsvoll helfen!
Die Gründe für die zweite Welle sind vor allem die niedrige Impfrate und die Mutation des Virus.

Wie begründet sich nun die heftige zweite Welle der Corona-Pandemie in Indien?

 

Einer der Gründe ist die sehr niedrige Impfrate. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die indische Regierung die Impfung für alle Erwachsenen freigegeben. Bislang hatten lediglich die über 45-Jährigen Anspruch auf eine Impfung.

 

Mehrere indische Bundesstaaten berichteten aber, dass ihnen die Impfdosen ausgingen. Obwohl Indien einer der größten Impfstoffproduzenten ist, war die Produktion zuletzt ins Stocken geraten - es fehlten Rohmaterialien. Die USA hatten ein Exportverbot verhängt, das nun aber wieder aufgehoben wurde.

 

In den kommenden Monaten soll in Indien auch die eigene Impfstoffproduktion hochgefahren werden. Bis Ende März hatte Indien noch Impfstoffe im Rahmen der UN-Initiative Covax an ärmere Staaten geliefert - bis die Infektionszahlen im eigenen Land explodierten. Dort erhielten bislang weniger als 10 Prozent der Menschen mindestens eine Impfdosis. Nur etwa 2 Prozent sind vollständig geimpft.

 

Auch die Virusmutante B.1.617 ist verantwortlich für die dramatische Entwicklung im Land. Bei der Weltgesundheitsorganisation wird die Variante beobachtet. Sie ist aber im Gegensatz zur britischen Variante B.1.1.7 bisher noch nicht als besorgniserregend eingestuft worden. Die Virusmutation B.1.617 ist jedoch erstmals in Indien nachgewiesen worden und gilt insgesamt als ansteckender. Außerdem sind seit dem Ausbruch der neuartigen Mutation die Fallzahlen in Indien dramatisch gestiegen.

 

Außerdem sind mehrere Brände auf Corona-Stationen in Indien ausgebrochen: dies hat die Lage noch weiter verschlechtert. Vor kurzem gab es im Bundesstaat Gujarat einen Brand auf einer Station für Covid-19-Patienten. Dabei kamen mehr als 18 Menschen ums Leben. Im April 2021 sind bei einem Feuer auf einer Intensivstation nördlich von Mumbai mindestens 13 Corona-Patienten gestorben.

Indische Statistiken zu COVID-19 sind nicht belastbar: die Dunkelziffer ist noch weit größer

Mit Fördermittelgewinnung und Spendengeldern können Sie Indien in dieser tiefen Krise helfen.
Statistiken in Indien sind nicht belastbar. Die Dunkelziffer ist hoch, so dass die Lage noch dramatischer ist, als sie jetzt schon erscheint.

Auf der anderen Seite muss man die über 400.000 Neuinfektionen täglich in das Verhältnis der Gesamtbevölkerung von mehr als 1,3 Milliarden Menschen stellen. Dies entspricht in etwa dem Verhältnis von aktuell rund 22.000 täglich erfassten, neuen Infektionen in Deutschland mit 83 Millionen Einwohnern.

 

Allerdings werden in Indien erheblich weniger Tests durch-geführt. Viele arme Menschen haben gar keinen Zugang zu Tests und werden von Statistiken nicht erfasst. Die Dunkelziffer ist also mit größter Wahrscheinlichkeit erheblich höher.

 

Und da Armut in Indien immer noch sehr weit verbreitet ist, spricht einiges dafür, dass die Lage in Indien noch ernster ist, als die aktuellen Zahlen hergeben. Die Dunkelziffer unter der armen Bevölkerung ist mit größter Wahrscheinlichkeit sehr hoch.

Hinzu kommt, dass die Statistik bei den Todeszahlen in Indien nicht sehr belastbar ist. Bei zirka 80 Prozent der Todesfälle wird keine Todesursache dokumentiert. Außerdem werden vor allem die Corona-Toten aus Krankenhäusern gemeldet, aber nicht jene, die zu Hause oder auf der Straße sterben.

 

Daher ist auch die Sieben-Tage-Inzidenz in Indien keine belastbare Statistik. Sie liegt bei 174 und in Deutschland laut Robert-Koch-Institut bei 161, also nur etwas darüber.

 

Das indische Gesundheitssystem ist aber viel schwächer als das deutsche Gesundheits­system. Indien hat etwa nur ein Viertel der Intensivbetten pro Einwohner im Vergleich zu Deutschland.

 

Hinzu kommt noch, dass Corona in vielen Regionen in Indien von Beginn an mit einem Stigma behaftet war, auch weil die Regierung anfangs Muslime beschuldigte, das Virus mit Absicht zu verbreiten. Ein indischer Epidemiologe zitierte dies mit den Worten: „Eine Infektion heißt, man ist schuldig, man will etwas Böses.“

 

Fazit ist, dass die Situation in Indien aufgrund nicht belastbarer Statistiken und der damit verbundenen sehr hohen Dunkelziffer noch um ein Vielfaches dramatischer ist.

Helfen Sie den Kindern in Indien mit Fördermittelakquise!
Vor allem auch die Kinder sind stark betroffen, da sie durch COVID-19 von einem Tag auf den anderen ihre Eltern verlieren.

Besonders die arme Bevölkerung ist von der Pandemie sehr stark betroffen, da der Zugang zu medizinischer Versorgung fehlt und es an Lebensmitteln mangelt.

 

Vor allem die Kinder sind auch stark betroffen. Die Kinder verlieren mitunter von einem Tag auf den anderen durch COVID-19 ihre Eltern. Ohne Betreuung und ohne medizinische Versorgung haben sie kaum Hoffnung auf Hilfe.

 

Insgesamt wurden in Indien zuletzt 18.754.984 Corona-Fälle registriert, 15.373.765 davon sind genesen und 230.000 verstorben.

 

Damit gibt es derzeit 3.164.825 aktive Infektionsfälle.

Wie sieht die Situation in Entwicklungsländern aus? Corona-Impfstoffe für den Globalen Süden: Die COVAX-Initiative

In vielen Industrienationen wurden bereits viele Millionen Menschen gegen COVID-19 geimpft. Doch viele ärmere Länder warten bis heute auf die begehrten Impfstoffe. In Ghana und in der Elfenbeinküste wurden die ersten Impfaktionen durchgeführt, dank erster Lieferungen der COVAX-Initiative der Weltgesundheitsorganisation.

 

COVAX ist eine Einkaufsgemeinschaft für Impfstoffe, an der sich mehr als 190 Nationen und Territorien beteiligen. COVAX ist die Abkürzung für COVID-19 Vaccines Global Access.

 

Ziel dieser Initiative ist es, einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen zu gewährleisten. Die COVAX-Initiative sorgt damit dafür, dass auch arme Länder Zugang zu den Impfstoffen erhalten.

Die Fördermittelakquise hilft auch Projekten aus dem Gesundheitsbereich für Indien.
Ziel der COVAX-Initiative ist es, einen weltweit gleichmäßigen und gerechten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen zu gewährleisten.

Die COVAX-Initiative ist eine von 3 Säulen des Access to COVID-19 Tools (ACT) Accelerator zur Beschleunigung des „Zugangs zu COVID-19-Instrumenten“, die im April 2020 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Europäischen Kommission und Frankreich als Reaktion auf die Corona-Pandemie gegründet wurde.

 

Dieser Zusammenschluss umfasst Regierungen, globale Gesundheitsorganisationen, Hersteller, Wissenschaftler, den Privatsektor und die Zivilgesellschaft, um einen innovativen und gerechten Zugang zu COVID-19-Diagnostika, -Behandlungen und -Impfstoffen zu ermöglichen.

 

Die COVAX-Initiative als eine dieser 3 Säulen ist auf den gleich-berechtigten Zugang zu COVID-19-Impfstoffen ausgerichtet.

Sie stellt sicher, dass Menschen in allen Teilen der Welt unabhängig von ihrer finanziellen Situation Zugang zu SARS-CoV-2-Impfstoffen erhalten, sobald diese verfügbar sind.

 

Die Initiative plant, gemeinsam bis Ende 2021 2 Milliarden Dosen Impfstoffe einzukaufen und fair zu verteilen. Ein wichtiges Ziel ist es auch, medizinisches Personal in Afrika bevorzugt zu versorgen und nicht nur die Bevölkerung in den wohlhabenden Industriestaaten. Unabhängig vom Einkommensniveau haben alle teilnehmenden Länder nach ihrer Entwicklung gleichen Zugang zu diesen Impfstoffen.

 

Ziel ist es auch, die Pandemie weltweit zu bekämpfen. Denn Impfungen in den reicheren Industrienationen alleine verhindern nicht eine erneute Ausbreitung des Virus, der dann aus anderen Ländern wieder importiert würde.

 

Daher treten reiche Länder COVAX bei und zahlen für ärmere Länder mit. Die 2 Milliarden Impfstoffdosen, die gemeinsam bis Ende 2021 verteilt werden sollen, stammen von AstraZeneca, Johnson&Johnson, Novavax und von BioNTech/Pfizer. Geplant ist es, weltweit als erstes das medizinische Personal zu impfen und in einem zweiten Schritt dann die gefährdeten Gruppen.

 

Geberländer der COVAX-Initiative sind die USA, die EU, Deutschland, China und Indien.

Kann die COVAX-Initiative ihr Ziel erreichen und bis Ende 2021 2 Milliarden Impfdosen bereitstellen, vor allem für den Globalen Süden?

Ende Februar 2021 erfolgten erste Lieferungen der COVAX-Impfstoffdosen. Die westafrikanischen Staaten Ghana und die Elfenbeinküste erhielten jeweils 600.000 und 500.000 Dosen des COVID-19-Impfstoffes AstraZeneca. Die Impfstoffe wurden vom Serum Institute of India hergestellt und von UNICEF von Mumbai nach Westafrika geflogen. Erste Impfungen wurden am 1. März in Abidjan durchgeführt.

 

Am 5. März 2021 erhielt die Republik Moldau als erstes europäisches Land eine Lieferung von 14.400 Dosen des AstraZeneca-COVID-19-Impfstoffes vom COVAX-Kontingent.

 

Bis Ende April 2021 verteilte COVAX knapp 44 Millionen Impfstoffdosen an 119 Länder und Territorien. Kolumbien, Nigeria, Angola, die Demokratische Republik Kongo und Südkorea haben Impfstoffdosen erhalten. Auch Krisengebiete, wie Syrien und der Libanon, haben hiervon profitiert. Bis Mai 2021 wurden insgesamt zirka 237 Millionen Dosen an 142 Länder ausgeliefert. Die größten Chargen gingen an Bangladesch, Brasilien, Ägypten, Äthiopien, Indonesien, Mexiko und Vietnam.

 

Um aber wirklich 2 Milliarden Impfdosen bis Ende 2021 ausliefern zu können, muss noch Einiges getan werden. Beim G7-Treffen im Februar 2021 wurden noch einmal zusätzlich beträchtliche Mittel zugesagt, auch von der EU und von Deutschland. Dennoch gibt es immer noch eine Finanzierungslücke von 22 Milliarden US-Dollar.

 

Darüber hinaus müssen die Produktionskapazitäten weiter hochgefahren werden. Es gibt Lieferprobleme für Rohmaterialien. Auch in afrikanischen Ländern soll eine Produktion gestartet werden. Bisher kann nur Südafrika Impfstoff herstellen.

 

Es gibt Verträge und Vorverträge über die 2 Milliarden Impfdosen. Aber das heißt nicht, dass diese auch zeitnah geliefert werden. Die COVAX-Initiative konkurriert mit anderen Käufern um den Impfstoff, unter anderem mit der EU. Diese Konkurrenten zahlen zum Teil höhere Preise und haben ältere Verträge.

 

Auch die Länder des Globalen Südens decken sich mit Impfstoffen ein. So haben etwa die Africa Centers of Disease Control im Januar etwa 270 Millionen Dosen bei verschiedenen Herstellern geordert, zusätzlich zu COVAX. Es läuft also vieles parallel.

 

Andererseits haben Frankreich und Großbritannien schon zugesagt, Impfstoff, der nicht mehr benötigt wird, an COVAX zu spenden. Die EU insgesamt und auch Deutschland planen ähnliches. Geschehen wird das aber wohl frühestens gegen Ende des Jahres. Deshalb ist es wichtig, dass neben COVAX noch andere Impfstoff-Quellen für den Globalen Süden zur Verfügung stehen: Russland, China und Indien liefern ihre eigenen Impfstoffe und tragen so dazu bei, Versorgungslücken zum Beispiel in Lateinamerika zu schließen. Geliefert wird aber auch nach Afrika, Asien und Osteuropa.

 

Die COVAX-Initiative wird sicher nicht alleine die Versorgung des Globalen Südens mit Impfstoffen sicherstellen können. Die Initiative ist aber ein wichtiger Meilenstein im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Neueste Entwicklung: Aussetzung der Impfstoffpatente

Die neueste Entwicklung: Die EU und die USA zeigen sich an der Aussetzung von Impfstoffpatenten sehr interessiert. Die Aussetzung der Impfstoffpatente wird seit langem von Nichtregierungsorganisationen sowie von Entwicklungs- und Schwellenländern gefordert.

 

Die US-Regierung wird sich bei der Welthandelsorganisation WTO für eine Ausnahmeregelung beim Patentschutz einsetzen. Allerdings können die WTO-Verhandlungen lange dauern, weil jedes der 164 Mitglieder den Vorstoß blockieren könnte.

 

Die EU ruft außerdem alle Länder mit Impfstoffproduktion dazu auf, Exporte zu erlauben und alles zu vermeiden, was Lieferketten stören könnte.

 

Außerdem hat die EU bisher mehr als 200 Millionen Dosen Corona-Impfstoff in den Rest der Welt geliefert. Das ist fast so viel, wie in der EU selbst verimpft worden ist.

Fördermittelgewinnung: Wie können Sie mit Fördermittelakquise helfen?

Öffentliche Förderprogramme, die Sie für die erfolgreiche Fördermittelgewinnung nutzen können.
Im Bereich der Fördermittelgewinnung stehen Ihnen zahlreiche Förderprogramme verschiedener Fördermittelgeber zur Verfügung.

Für die Förderung von Entwicklungsprojekten im Globalen Süden ist zunächst das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (BMZ) der Ansprechpartner.

 

Für kleinere und noch nicht zu erfahrene NGOs gibt es dabei den EZ-Kleinprojektefonds.

 

Über den EZ-Kleinprojektefonds geförderte Projekte sollen armen und benachteiligten Menschen helfen, ihre Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

 

Selbsthilfeansätze sollen aufgegriffen, sinnvoll verstärkt und langfristig abgesichert werden. Die Projektplanung soll partnerschaftlich und partizipativen erfolgen.

 

In den westdeutschen Bundesländern ansässige gemeinnützige NROs können für Projekte, die sie mit ihren Partnerorganisationen in einem Entwicklungsland durchführen möchten, bei der W. P. Schmitz-Stiftung eine Förderung aus dem EZ-Kleinprojektefonds beantragen. Ostdeutsche NROs müssen sich an die Stiftung Nord-Süd-Brücken wenden.

 

Die maximale Fördersumme pro Projekt beträgt 10.000 Euro für kleinere, junge NRO, die 1 bis 2 Jahre Erfahrung mit der Umsetzung von Projekten im Ausland haben. NROs mit 2-3 Jahren Erfahrung können bis zu 25.000 EUR beantragen und NRO mit mindestens dreijähriger Erfahrung können bis zu 50.000 EUR für ihre Entwicklungsprojekte erhalten. Der Eigenanteil liegt bei 25 %.

Globalprogramm des BMZ

Das Globalprogramm des BMZ soll höhere und strukturbildende Wirkungen durch die Vernetzung von einzelnen Projekten erzielen. Hierfür werden länder- und/ oder themenübergreifende Synergieeffekte genutzt und der Fokus auf Capacity Development und Advocacy- oder syste-mische Ansätze gerichtet. Inhaltlich widmen sich Globalprogramme verstärkt globalen Herausforderungen und überregionalen Krisen (wie z.B. Flucht, Klimawandel, Pandemien, Hungersnot, etc.).

 

Die Umsetzung von Globalprogrammen wird von größeren und erfahreneren Trägern vorgenommen. So ist auch das Mittelvolumen bei Globalprogrammen höher als bei regulären Projekten und übersteigt in der Regel den Betrag von 1 Mio. Euro. Die Laufzeit ist zu-nächst auf 4 Jahre begrenzt, mit der Möglichkeit einer Folgephase. Der Eigenanteil liegt bei 25 %, in einem Krisenland liegt der Eigenanteil bei 10 %.

Förderung von Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) des BMZ

Multi-Akteurs-Partnerschaften (MAP) ermöglichen tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen bei komplexen Herausforderungen, die durch ein klassisches Private-Träger-Projekt nicht hinreichend bearbeitet werden können.

 

Bei MAP kooperiert eine deutsche NRO langfristig mit Akteuren aus der Wirtschaft, dem Staat, Wissenschaft sowie der nationalen/ lokalen Zivilgesellschaft, um gemeinsam und auf Augenhöhe Lösungsansätze für komplexe Herausforderungen zu erarbeiten. Dabei wird eine institutionalisierte Partnerschaft aufgebaut, in die sich alle Akteure mit ihren Erfahrungen und Ressourcen einbringen.

Auswärtiges Amt: Humanitäre Hilfe im Ausland

Für die humanitäre Hilfe im Ausland ist das Auswärtige Amt der erste Ansprechpartner. Übergeordnetes Ziel der humanitären Hilfe des Auswärtigen Amtes ist es, bedarfsorientiert Menschen zu helfen, die sich in akuten Notlagen befinden oder bei denen das Risiko besteht, dass sie aufgrund von Krisen, Konflikten, Naturkatastrophen oder anderen Ursachen in akute Not geraten.

 

Den betroffenen Menschen soll ein Überleben in Würde und Sicherheit ermöglicht und das Leid derer gelindert werden, die ihre akute Notlage aus eigener Kraft nicht überwinden können. Maßnahmen der humanitären Hilfe sollen die Grundbedürfnisse der Menschen decken und dazu beitragen, die Lebensgrundlagen der Hilfsbedürftigen nach akuten Notlagen so früh wie möglich stabilisieren.

 

Gefördert werden können Maßnahmen der humanitären Soforthilfe, Nothilfe, Übergangshilfe, Maßnahmen humanitärer Katastrophenvorsorge und Preparedness sowie Maßnahmen im Bereich des humanitären Minen- und Kampfmittelräumens.

Europäische Union: EuropeAid und ECHO

Weitere, interessante und große Fördermöglichkeiten für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe gibt es natürlich bei der Europäischen Union.

 

Ansprechpartner ist EuropeAid. EuropeAid ist die Koordinationsstelle für Entwicklungszusammenarbeit der Europäischen Kommission. Hier wird die europäische Entwicklungszusammenarbeit geplant, verwaltet und umgesetzt. EuropeAid koordiniert nicht nur die Finanzierung von Entwicklungszusammenarbeit, sondern koordiniert auch die Qualität und beobachtet die Wirksamkeit der Projekte. Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite von EuropeAid: https://ec.europa.eu/international-partnerships/.

 

Für die Humanitäre Hilfe steht bei der Europäischen Kommission ein eigenes Finanzierungsinstrument zur Verfügung. Hierbei handelt es sich um die Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe.

 

Die Generaldirektion Europäischer Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) – früher das Amt der Europäischen Gemeinschaft für humanitäre Hilfe – ist die Abteilung der Europäischen Kommission für humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz im Ausland. Nähere Information hierzu finden Sie hier: https://ec.europa.eu/info/departments/humanitarian-aid-and-civil-protection_de.

Fazit: Die Welt der Fördermittelgewinnung für die Entwicklungszusammenarbeit und für die humanitäre Hilfe ist vielfältig

Diese Darstellung zu der Fördermittelgewinnung für Vorhaben der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe stellt eine erste Grundlage und ein Einstieg in dieses Thema dar. Eine vollständige Abhandlung aller Möglichkeiten kann hier nicht vorgenommen werden.

 

Über die öffentlichen Förderprogramme vom BMZ, vom Auswärtigen Amt und von der Europäischen Union hinaus gibt es natürlich auch zahlreiche private Fördermöglichkeiten, dabei vor allem von Stiftungen und von privaten Förderfonds. Dieses Thema ist so umfangreich und komplex, dass es im Rahmen eines Blogartikels nicht vollständig behandelt werden kann.

 

Sollten Sie hier weitere Beratung und Informationen benötigen, dann biete ich Ihnen hierfür sehr gerne meine Dienstleistung in Form von Beratung, Recherche und Unterstützung bei der Antragstellung an.

 

Wenn Sie Unterstützung benötigen, dann kontaktieren Sie mich sehr gerne, ich freue mich auf Sie: 02232 / 92 85 44-1, info@buschconsult.org.

 

Sie möchten selbst fördern? Dann sprechen Sie mich ebenfalls an. Ich betreue zahlreiche Projekte in Indien und kann Ihnen daher ein passendes und wirkungsvolles Projekt anbieten.

 

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Ira Busch / BuschConsult: Expertin für Fundraisingberatung, Fördermittelakquise, Projektmanagement und Prüfung von Förderanträgen.

 

06.05.2021

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