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Stiftungsfundraising: Stiftungsporträt: Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung: Medizinsche Wissenschaft und medizinisch-humanitäre Projekte in Entwicklungsländern

Erfolgreiches Stiftungsfundraising: Mit Stiftungsgeldern der Else Kröner-Fresenius-Stiftung als eine der größten Förderstiftungen Deutschlands die Fördermittelakquise weiter ausbauen

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) wurde im Jahr 1983 von der Unternehmerin Else Kröner gegründet und zu ihrer Alleinerbin eingesetzt. Else Kröner hat der Stiftung ihr gesamtes Vermögen vermacht. Die gemeinnützige Stiftung widmet sich der Förderung medizinischer Forschung und unterstützt medizinisch-humanitäre Projekte in Entwicklungsländern.

 

Bis heute hat die EKFS über 2.000 Projekte gefördert. Ihr jährliches Fördervolumen liegt aktuell bei über 60 Millionen Euro. Damit ist die EKFS eine der größten Förderstiftungen Deutschlands.

 

Die Stiftung fördert satzungsgemäß nur solche Forschungsaufgaben, deren Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich sind. Ihre Einkünfte bezieht die Stiftung fast ausschließlich aus Dividenden des Gesundheitskonzerns Fresenius, dessen größte Aktionärin sie ist. Die EKFS hält eine Beteiligung von 26,6 Prozent (Stand: 31.12.2019) am Grundkapital der Fresenius SE & Co. KGaA.

 

Die Förderaktivitäten der Stiftung und die Geschäftstätigkeiten des Gesundheitskonzerns sind jedoch voneinander unabhängig. Ihre Verbindung beschränkt sich darauf, dass die EKFS nahezu alle ihre Einkünfte aus Dividenden des Gesundheitskonzerns Fresenius, dessen größte Aktionärin sie ist, bezieht.

 

Um die Gemeinnützigkeit der Stiftung zu garantieren, werden keine Förderanträge bewilligt, durch die die Fresenius Firmengruppe begünstigt werden könnten. Die Stiftung agiert unabhängig vom Fresenius-Konzern und dessen Entscheidungen.

 

Das ist besonders wichtig für gemeinnützige Organisationen, die von Stiftungsgeldern profitieren möchten, aber gleichzeitig ihre Unabhängigkeit gegenüber Unternehmen wahren möchten. Die Förderung durch die EKFS ist also absolut neutral und völlig losgelöst von dem Unternehmen Fresenius, dessen können Sie sich sicher sein.

Wissenschaftlich-medizinische Förderung der Stiftung

Im Bereich der wissenschaftlich-medizinischen Förderung unterstützt die EKFS Medizinerinnen und Mediziner, die Forschung und Klinik in ihrem Berufsweg verbinden (Clinician Scientists).

 

Außerdem fördert sie Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem Bereich der Medizin, und darüber hinaus Forscherinnen und Forscher mit Schlüsselprojekten, die Durchbrüche in der Diagnose und Therapie von Erkrankungen erwarten lassen.

Medizinisch-humanitäre Förderung in Entwicklungsländern: eine tolle Förderlinie für Organisationen, die Gesundheitsprojekte in Entwicklungsländern durchführen

Im Bereich der Humanitären Förderung ist es das Ziel der EKFS, die medizinische Ausbildung von Fachkräften und die direkte Patientenversorgung in Entwicklungsländern zu verbessern (siehe OECD DAC-Länderliste).

 

Die EKFS fördert somit die medizinische Aus- und Weiterbildung von Fachkräften im Gesundheitsbereich, sowie die direkte medizinische Hilfe für Patientinnen und Patienten und Maßnahmen zur Verbesserung der medizinischen Infrastruktur.

 

Die Aus- und Weiterbildung von medizinischen Fachkräften ist der Schwerpunkt der Stiftung im Bereich der Humanitären Förderung. Hier fördert die EKFS schwerpunktmäßig:

  • Direkte Aus- und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal, z. B. Gesundheitshelferinnen und -helfer, Hebammen, Krankenpflegerinnen und -pfleger, Clinical Officers, medizinisch-technische Berufe, Studierende, Ärztinnen und Ärzte.
  • Ausbildung von Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, z. B. durch Aufbau von Lehrinstituten, Förderung spezifischer Ausbildungsprogramme oder durch die Verbesserung von Lehrmaterialien.
  • Medizinische Datenerhebung und -auswertung ausschließlich mit medizinisch-humanitärer Zielsetzung.

Die direkte medizinische Hilfe und verbesserte Gesundheitsversorgung umfasst 2 Bereiche:

  • Verbesserung der stationären und ambulanten Patientenversorgung, z.B. Aufbau oder Förderung von Behandlungszentren, Einführung neuer Behandlungsmethoden.
  • Aufbau von Präventions- und Informationsprogrammen, z.B. Förderung von regionalen Gesundheitsberatungsstellen oder von lokalen Netzwerken von Helferinnen und Helfern sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Ziel ist es, das medizinische Personal vor Ort in die Lage zu versetzen, langfristig die Projekte selbst zu tragen und die medizinische Situation in dem jeweiligen Entwicklungsland nachhaltig zu verbessern.

Medizinisch-humanitäre Förderung in Entwicklungsländern: Antragstellung und Gestaltung der Förderanträge

Eine Antragsstellung ist jederzeit möglich. Anträge müssen Informationen zum Projekt sowie zur Organisation enthalten.

 

Der Förderantrag (ohne Anlagen) sollte max. 15 DIN A4 Seiten (Arial 11, einzeilig) nicht überschreiten. Anträge können in Deutsch oder Englisch vorgelegt werden. Der Förderantrag soll in 3 separate PDF-Dokumente strukturiert werden, die per E-Mail an kontakt@ekfs.de gesendet werden sollen:

 

A Projektbeschreibung

B Institutionen und Personen

C Anlagen

 

Einzelheiten hierzu entnehmen Sie bitte den Hinweisen für Antragsteller.

Fazit

Die EKFS ist eine tolle Fördermöglichkeit für Gesundheitsprojekte in Entwicklungsländern.

 

Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall, vor der Einreichung des Förderantrages telefonischen Kontakt zu der Stiftung aufzunehmen und Ihr Vorhaben telefonisch zu besprechen. So kommen Sie in den persönlichen Kontakt zu der Stiftung und haben deutlich mehr Gewissheit, dass Ihr Projekt auch wirklich zu den Förderschwerpunkten der Stiftung passt.

 

Die EKFS ist anspruchsvoll hinsichtlich der Qualität des Förderantrages. Wenn Sie hierfür Unterstützung benötigen, dann sprechen Sie mich sehr gerne an. Ich schreibe oder optimiere Ihren Antrag wirkungsorientiert, so dass Ihre Erfolgschancen signifikant gesteigert werden.

Wenn Sie Unterstützung für die Antragstellung benötigen, auch für die Antragstellung bei anderen Fördermittelgebern, dann kontaktieren Sie mich sehr gerne, ich freue mich auf Sie: 02232 / 92 85 44-1, info@buschconsult.org.

 

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Ira Busch / BuschConsult: Expertin für Fundraisingberatung, Fördermittelakquise, Projektmanagement und Prüfung von Förderanträgen.

 

26.01.2022

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